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Sammeln war schon seit jeher eine ganz besondere Leidenschaft, und das Sammeln von Modellautos gehört zu den beliebtesten Steckenpferden. Besonders Männer haben sich diesem Hobby verschrieben, denn bekanntlich steckt ja das Kind im Mann. Wer diesem Hobby jedoch mit Passion nachgeht, der involviert meist die ganze Familie, die Gefallen am Sammeln findet. Egal ob Opel Kapitän aus 1956, Ponitac Firebird aus 1967 oder BMW M3 aus 1988 — die kleinen Modelle faszinieren nicht nur Große, die Kleinen sind bei diesen Miniaturen auch voll begeistert. Kaum ein Knirps besitzt kein Modellauto, mit welchem er ausgiebig spielt. Speziell die Modelle aus der Kindheit sind bei vielen Erwachsenen noch in Erinnerung und daher beliebt. So kann das Modellauto in Miniformat ein Ersatz für das Traumauto sein, welches den eigenen finanziellen Rahmen sprengen würde. Dessen ungeachtet haben Sammler ganz einfach Spaß am Sammeln und bisweilen daran, ihre kleinen Modelle zu bestaunen.

Wer sammelt, muss auch suchen

Die einen sammeln aus reiner Freude, die anderen aus Leidenschaft. Das heißt, sie sind immer bestrebt, ihre Sammlung zu vervollständigen. Produzenten wie Wiking offerieren jährlich Kataloge mit verschiedenen Modellvarianten und Sonderanfertigungen. Aber auch auf Floh- und Trödelmärkten können Sammler fündig werden. Ebenso ist in Kleinanzeigen immer mal wieder ein Schnäppchen zu machen. Jährlich finden in ganz Deutschland Modellauto-Ausstellungen statt, die Modellauto-Freunde aus dem ganzen Land anlocken. Hier finden richtige Tauschbörsen statt, so dass ein Sammler die Option hat, doch noch das beliebte Stück zu bekommen. Wer hier nicht das richtige Modell findet, muss nicht traurig sein. Denn eine Sammlung, die keine Herausforderungen mehr bietet, macht bloß halb so viel Spaß. Zudem können sich Modellauto-Liebhaber schon auf das nächste Treffen und die nächste Tauschbörse freuen.

Vorsicht! Klein und zerbrechlich

Wer sich der Sammelleidenschaft der Miniaturen hingibt, sollte über den entsprechenden Platz verfügen. Denn die Kostbarkeiten in einem Karton in der hintersten Ecke aufzubewahren, hätten die schönen Modelle nicht verdient. Sie wollen präsentiert werden und gepflegt sein. Am besten sind sie in einer Vitrine aufgehoben. Hier sind sie vor Staub und Beschädigungen am sichersten. Sollte sich ein Sammler doch mal trennen müssen, dann erhöht ein tadelloser Zustand enorm den Verkaufswert. Das setzt eine regelmäßige Pflege von Ford Escort und Co. voraus. Wattestäbchen haben sich bei der Reinigung gut bewährt. Und auch ein Baumwollhandschuh sorgt dafür, dass das Modell frei von Verunreinigungen bleibt. Mit weichen Pinseln und weichen Zahnbürsten lassen sich Miniatur-Modelle ebenfalls gut reinigen. Die Autoscheiben können gewissenhafte Sammler mit Display-Politur auf Vordermann bringen. Den meisten Wert bringen jedoch Modellautos in Originalverpackungen.

Fazit

Das Sammeln von Modell-Fahrzeugen ist ein schönes Hobby, in das man auch die Kleinsten mit einbeziehen und dafür begeistern kann. Begeisterte Sammler sind laufend auf der Suche nach weiteren, seltenen Modellen, die ihre Sammlung noch toppen können. Modellautos zu sammeln, ist daher kein kostengünstiges Hobby. Seltene und alte Modelle können schon mal einen Tausender kosten. Keine Bange: Klein anfangen, bringt auch viel Spaß. Auch so können sich Modellauto-Liebhaber eine schöne Sammlung aufbauen. Wer mit einem Modell beginnt, welches ihm besonders gut gefällt, hat schon die erste Hürde genommen. Wenn daraus eine Leidenschaft entsteht, ergibt sich der Rest von ganz allein. Eine gute Option ist es, sich auf einen speziellen Typ zu spezialisieren. Dies können Oldtimer, Feuerwehrautos, Polizeiautos, Cabriolets, Formel-1 Autos, Lastwagen oder Busse, aber auch Motorräder sein. Das Angebot ist hier wirklich enorm. Einige Sammler suchen Modelle aus Metall und andere aus Kunststoff. Somit sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt.